Gitarrenbau erleben: Einführungen, Kurse, Aus- und Weiterbildungen...

 

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Kommentare

 

 

 

Riet Buchli (Zürich, Schweiz)

 

...Unter der Leitung von Werner Schär habe ich eine Gitarre gebaut. Ich konnte meine Ideen umsetzen und lernte das Instrument "im Innern" kennen...

 

...Den liebevollen und herzlichen Charakter von Werner Schär findet man in der handwerklichen Ausführung, wie auch im Klang seiner Instrumente wieder...

 

 

 

 

 

 

Gerald Jean-Paul Paar (Wien, Österreich)

 

Vollkommen aufgelöst und zerstört bin in Tamins angekommen.

Mein letzter Schlaf lag doch 40 Stunden zurück,

Wie ein Pilger auf Reise,

auf der Suche nach einer Oase,

bin ich bei gitarrenbau.schule angekommen,

und wurde herzlich aufgenommen.

Zuerst wollte ich die Gitarre in einem Stück, ohne Unterbrechung fertig bauen.

Leider mußte ich unerwartet für drei Tage zurück nach Österreich.

Auch das funktionierte problemlos, also kann man sich diesen Gitarrebaukurs sehr flexible und einfach einteilen!

Ganz besonders gut finde ich die Lehrmethode von Werni Schär, denn von Anfang bis zum Ende erklärt er jeden Schritt, außer du weißt es selbst.

Dazu würde ich auch sagen "learning by doing", und nicht nur das, er läßt auch sehr viel Platz für kreative Ideen.

sobald man alles verstanden hat und sicher anpackt, arbeitet man alleine...

...allein an seiner bald eigenen Konzertgitarre!

 

 

 

Martin Tschirren (Erlenbach, Schweiz)

 

"..eine eigene Gitarre zu bauen ist etwas vom Schönsten, was man tun kann…"
So hat mir Werni Schär vor gut anderthalb Jahren auf meine erste Anfrage an die
gitarrenbau
.schule geantwortet.

Und es ist tatsächlich so: zu sehen, wie unter meinen Händen ein kunsthandwerkliches Instrument entsteht, ist ein großartiges Erlebnis. Schritt für Schritt werde ich geduldig und kompetent begleitet; nur schade, daß ich bald fertig werde!
 

Auch wenn ich mich auf die Zwetschgen-Gitarre riesig freue, so werde ich doch Werni, Cecilia und die Werkstatt vermissen…

…oder hat Werni nicht kürzlich gesagt, bei ihm könne man auch Jazz-Gitarren bauen?

 

 

 

 

Martin Tschirren (Erlenbach, Schweiz)

[Juni 2008 - nach dem Bau der Jazz-Gitarre]

 

 

Ich bin sehr glücklich mit dem neuen Instrument, freue mich auf's Einspielen der Gitarre und danke Euch nochmals ganz ganz vielmal für die schöne Zeit bei Euch und die super-Begleitung dieses Bauprojektes.

 

 

Susanne Zuber (Luzern, Schweiz)

 

Aus diesen paar Hölzern soll ein Musikinstrument entstehen? Ein crazy challenge.
 

Eine faszinierende Idee. Soll ich es wirklich wagen? Und dann- kaum begonnen, hat es mich gepackt!

 

Am Anfang nur schwer vorstellbar, nimmt die Gitarre unter Wernis kundiger Leitung Schritt für Schritt Gestalt an.

 

Des öftern tauchen grössere und kleinere Klippen auf:  Wenn beim Decke- oder Boden-Fügen das Gegenlicht gnadenlos zu Tage bringt, dass noch ganze Elefantentrosse zwischendurchschlüpfen können..., oder sich beim Zarge-Biegen die Rundung (die doch eben noch perfekt gepasst hat) total verzieht.

 

Nach einigem Hin-und-Her-Probieren und dank Wernis oder André's fachlicher oder moralischer Unterstützung können diese Klippen (manchmal kurz vor dem Aufgeben) plötzlich unerwartet locker umschifft werden.

 

Mit Wernis Geistesblitzen, seinem unerschöpflichen Erfahrungsschatz, seinem feinen Humor und den laufend neuen Spezialwerkzeug-Erfindungen findet sich für jedes Problem eine Lösung, und das Instrument wächst.

 

Die Spannung dieses Abenteuers hält sich bis zum Schluss. Fügen sich all die Einzelteile wirklich zu einem Ganzen? Entsteht aus ein paar Hölzern ein Musikinstrument mit einer Seele? Welchen Charakter wird es haben, wie wird es klingen? Mit jedem Handgriff wächst die Beziehung zum Instrument, und es wird immer eigenständiger.

 

Und plötzlich erklingt die Gitarre! Es ist schon ein unglaubliches Gefühl, eine selber gefertigte Gitarre in den Händen zu halten.

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Familie Schär für ihre Gastfreundschaft und die schönen und intensiven Wochen in Tamins bedanken. Wer weiss, vielleicht in 10 Jahren, bin ich wieder in Tamins und baue mir eine... aber das verrate ich noch nicht.

 

Luzern, 24. Februar 2006

Susanne Zuber

 

 

 

Sandro Ferrari (Rodels, Schweiz)

 

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei dem gitarrenbau.schule-Team dafür bedanken, daß ich dieses große Abenteuer bei ihnen erleben durfte. Nicht nur konnte ich viel Neues lernen, sondern auch immer sehr großen Spaß haben. Diese Sommerferien werde ich nie vergessen...

 

 

 

 

 

 

Martin Weishaupt (Ennethausen, Schweiz)

 

 

Im bezaubernden Tamins, dem Mekka (und Paradies) des gepflegten Gitarrenbaus, in der einmaligen und inspirierenden Atmosphäre des classicguitar.haus, unter der äußerst angenehmen und freundschaftlichen Anleitung von Werni Schär (und André Stern) und der liebevollen Betreuung von Cecilia Schär.

 

Natürliche Materialien (Fichte/Ahorn) werden mit viel Hingabe und etwas Leim zum Schwingen und Klingen gebracht. Durch das großen Einfühlungsvermögen und dank der langjährigen Erfahrung von Werni Schär wurde meine EASY-Gitarre durch viele zusätzliche Details verfeinert und bereichert.

 

Ein einmaliges Erlebnis und ein unvergeßlicher Einstieg in die geheimnisvolle und wunderbare Welt des Gitarrenbaus - ermöglicht durch den Easy-Kurs.

 

Ich freue mich auf meine nächste Zeit bei der Familie Schär im classicguitar.haus in Tamins - auf meine nächste Gitarre - im Komplett-Kurs.

 

Nochmals besten Dank für die schöne Zeit und die freundliche Aufnahme.

Euer Martin

 

 

 

 

 

Norbert Hoeglmeier (Deutschland)

 

Faszination Gitarrenbau

 

Mit 12 Jahren bekam ich meine erste Gitarre. Nach 8 Jahren aktiver Liedermacherei in den 80er Jahren auf Bayerns Kleinkunst-Brettern, entstand mehr und mehr auch der Wunsch, einmal seine eigene Gitarre zu bauen. Erst jetzt erfüllt sich mein Traum unter der professionellen Anleitung des Schweizer Gitarrenbaumeisters Werner Schär aus Tamins/GR, dessen Gitarrenbauschule  europaweit seines gleichen sucht.

 

Mit großer Hingabe vermittelt er mir seine langjährige Erfahrungen im sorgsamen Umgang mit langgelagerten Klanghölzern, seine Liebe zum Detail und Design und seinem hohen Qualitätsanspruch in der präzisen Teilefertigung und Verarbeitung. Stets ist er mit einem Ohr klangprüfend am Material um schon im Vorfeld etwaige Unstimmigkeiten zu unterbinden. Meine klassische Konzertgitarre basiert bzgl. Bauform und Konstruktion zwar auf der Vorlage des spanischen Gitarrenbauers Antonio De Torres (19. Jahrhundert), dennoch erlaube ich mir einige Eigenkreationen wie z. B. zusätzlich eine 7. Saite, blattförmiges Schalloch und cutaway. Ich verwende ausschließlich massive Klanghölzer wie z. B. geflammtes Ahorn für Boden und Zargen, weiche Haselfichte für die Decke und sehr hartes Ebenholz für das Griffbrett.

 

Ich konnte es kaum erwarten, bis ihr erster Ton erklang, und das war ein unbeschreiblich freudiger Moment in meinen Leben!

 

Alles in allem habe ich wohl die ganze Palette der menschlichen Emotionen durchgelebt bis dieses Instrument geboren wurde.

 

Das sehr familiäre Ambiente inklusiv der mittäglichen Stärkung und der obligatorischen Mittagsruhe, die vielen bereitstehenden Gitarrenbaubücher und LPs und CDs mit Gitarrenmusik, rundete das kompakte Leben als "Gitarrenbau-Lehrling" gewissermaßen harmonisch ab. Die Aussicht aus der Werkstatt und dem überliegenden Zimmer in die Berge war zu meinen Besuchen immer göttlich.

 

Meine Gitarre - dieses rassige Schmuckstück ist für mich keineswegs nur ein selbst kreiertes Schau-Stück, was nur sein Dasein in einem Etui fristen sollte, sondern eine echte treue Begleiterin geworden, die auch bereits die ersten Gebrauchsspuren aufweist - so gerne habe ich sie!

Norbert Hoeglmeier, Juni 2006

 

 

 

 

 

Robert Kunt (Deutschland)

 

Hinter mir liegen zwei wirklich tolle Wochen in einer herzlichen, offenen Atmosphäre, an die ich noch lange zurückdenken werde. Allen, die sich eine Gitarre selbst bauen möchten, kann ich nur den Rat geben, es zu wagen und wenn, dann bei Werni in Tamins. Seht euch die Bilderserie aus der Werkstatt auf der Website an, so ist es, und es macht einen irren Spaß.

 

Hier konnte ich mir unter der Anleitung von Werni Schär ein Instrument in einer Qualität bauen, das meine Erwartungen an den Kurs übertroffen hat und welches den Preis dieses Gitarrenbau Kurses absolut widerspiegelt.

 

Es waren zwei unvergeßliche Wochen.

 

Einen ganz herzlichen Gruß an das Team, Werni und Cecilia.

 

Robert Kunt

 

 

Michael Utta (Karlsruhe, Deutschland)

 

 

Jedesmal, wenn ich meine neue "Triple O" Gitarre anschaue, kann ich nicht fassen, daß ich als Amateur tatsächlich so ein schönes Instrument  selber gebaut habe. Und ihr Klang gefällt mir von Mal zu Mal besser!

 

Ich finde, selbst als Anfängerinstrument  hat sie einen eigenen Charakter. Ich bin hochzufrieden und kann den "Easy-Gitarrenbaukurs" jedermann (jederfrau) weiterempfehlen. Trotz vorgefertigtem Bausatz ist immer noch genug zu tun, und man bekommt einen guten Einblick ins Handwerk und seine Techniken. Ich, als Anfänger, war im Nachhinein sehr froh, nicht alles von Grund auf machen zu müssen, denn Arbeiten wie das Zargenbiegen und Bundschlitzesägen sind schon Feinstarbeit und wahrscheinlich für den durchschnittlich Begabten nicht so ohne weiteres präzis zu erledigen.

 

Werni hilft da, wo es klemmt und leitet einen ansonsten an, es selbst zu tun, auch die schwierigen Arbeiten wie Bünde einschlagen und eine Schelllackpolitur (!!!) aufzutragen. Ich war total stolz, daß ich das geschafft hab. Die Atmosphäre bei Werni und Cecilia ist sehr angenehm und familiär und ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Ich denke, ich werde auf jeden Fall nochmals kommen. Mal gespannt, was es dann für ein Modell werden wird...

 

Herzlichen Dank nochmals für die nette Aufnahme und die kompetente Begleitung während des Kurses.

 

Michael Utta

 

 

 

Marco Maffiew (Schweiz)

 

Man kann in die Ferien gehen. Man kann Yoga machen. Man kann eine Meditationswoche besuchen. Man kann an einem Selbstfindungsseminar teilnehmen – oder man kann bei Werni eine Gitarre bauen.

Gratis und ganz nebenbei nimmt man am Ende viel mehr nach Hause, als die selbst gebaute Gitarre. Die aber natürlich auch. Und die ist toll.

 

Wernis Werkstatt ist einer der Orte auf der Welt, wo man willkommen ist, wo man den Alltag in Ruhe vergessen darf, wo man sich konzentriert und auch mal hart arbeitet. Die Räume sind erfüllt von Wernis Ruhe, seiner Freundlichkeit, sodass all die Leute, die ein- und ausgehen ebenfalls strahlen und einander mit einem ehrlichen Lächeln begegnen.

 

Wernis Art, mit uns Laien seine Passion und sein enormes Wissen zu teilen, erfüllt einem auch ein bisschen mit Stolz, wenn das Werk Schritt für Schritt gedeiht. Die innere Kraft, die Gitarren fertig bauen zu wollen, die Saiten aufzuziehen, sie zu spielen und zu hören ist gewaltig und die Spannung gross, auch wenn man weiss, dass dieses wunderbare Schaffen und die Motivation mit der Beendigung der Arbeit ebenfalls einfach so aufhören. Ein Gefühl, dass man so gerne bekommen hat. Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb man es spätestens am Schluss so genau nimmt: Irgendwie möchte man gar nicht aufhören.

Es ist schwierig, all die Eindrücke in Worte zu fassen. So muss es halt reichen, wenn ich sage: „Werni, ich danke dir und deiner Familie von ganzem Herzen! Es hat einfach alles gestimmt!“

 

Untervaz, April 2008

Marco Maffiew

 

 

 

Marianne Wyser (Winterthur, Schweiz))

 

Lieber Werni, liebe Cecilia

 

Schon ist’s wieder eine Ewigkeit her... Ich blicke mit Begeisterung zurück auf eine wunderbare und interessante Zeit die ich in Eurer Werkstatt verbringen durfte. Freude und Begeisterung kommen jedesmal beim Anblick "meiner" Gitarre auf, es war ein tolles Erlebnis, es gibt Lust gleich weiter zu machen...!!  Nochmals herzlichen Dank für alles!

 

Marianne Wyser, Juli 2008

 

 

Rahel Häner (Basel, Schweiz)

 

Aso die Gitarre isch dr Hammer. Si klingt wunderschön. Mis Brüederli het scho ufere gspielt und het au gfunde si dönt nid schlächt :p

abr s'Instrument het ihm notürlich au gfalle.

Messi viel mol, dass ich ha chöne bi euch di Gitarre baue. S'het mr richtig Spass gmacht.

 

Rahel Häner, Dezember 2007

 

PS: Ich chum euch emol widr cho bsueche...

 

 

 

Nathalie Graber (Aarau, Schweiz)

 

 

Lieber Werni, liebe Cecilia

 

Und auch noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für den tollen Kurs, den ich bei Euch machen durfte. Für mich hat sich damit wirklich ein schon sehr lange gehegter Wunsch - meine eigene Gitarre zu bauen - erfüllt. Dazu noch an einem super schönen Ort, bei ganz lieben, geduldigen und herzlichen Menschen!

 

Die 2 Wochen bei Euch behalte ich in sehr guter Erinnerung und sobald ich wieder einmal ein paar Tage zur Verfügung habe (ich hoffe, das dauert nicht allzu lange), werde ich mich bei Euch melden um Zusatztage zu "buchen", damit ich meine Gitarre in einem professionellen Umfeld noch weiter lackieren kann.

 

Nathalie Graber, Mai 2008

 

 

 

Paul Vock (Basel, Schweiz)

 

Hoii Werni und Cecilia!

 

Merci vielmals für die Foto-CD, die ich gestern in der Post hatte. War interessant sich selbst beim "Werchen" zu sehen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals für die tollen zwei Wochen bedanken, die ich bei Euch verbringen durfte. Die Gitarre ist ein Bijou und ruft überall Bewunderung hervor. Es war wirklich ein Erlebnis.

 

Paul Vock, Mai 2008

 

 

 

Urs Berli (Zürich, Schweiz)

 

Ein Lebenswunsch erfüllt: Meine selbstgebaute Gitarre

 

In der kleinen, feinen Werkstatt, unter Werners höchst kompetenter, ruhiger Anleitung, mit edlen Hölzern und gutem Werkzeug mein eigenes Instrument bauen das waren zwei perfekte Wochen! Ein wunderschönes Instrument mit einem ebenso guten Klang ist das Resultat. Ich durfte schon sehr viele gute Dinge erleben, diese zwei Wochen bei Euch gehören zu den Besten!

 

Herzlichen Dank Cecilia und Werner, für die Gastfreundschaft und die Super-Zeit

 

Urs Berli, Dezember 2008

 

 

Ralph Stamm (Bern, Schweiz)

 

Lieber Werni, liebe Cecilila

 

Meine Westerngitarre hat mich gleich mit dem ersten Klang ins Amerika der Bob Dylans, Johnny Cashs und Simon und Garfunkels gebeamt. Zurückgekehrt bin ich noch nicht. Unter Wernis geduldiger Anleitung ist es mir gelungen, ein Instrument zu bauen, das meine Nachbarn um den Schlaf bringt und meine Freunde daran zweifeln lässt, dass ein Leihe wie ich tatsächlich so ein Wunderwerk vollbringen kann: „Hast du die Gitarre nicht einfach dem grossen Meister abgekauft und deine Etikette über seine geklebt?“

 

Die Gitarre ist so gut gelungen, dass selbst die sich beim Spiel unvermeidlich einschleichenden Misstöne und Dissonanzen umgehend in himmlische Klangkombinationen verwandeln - zumindest in meinen Ohren.

 

Cecilia und Werni sei ein grosser Kranz gebunden. Eure herzliche Gastfreundschaft, Cecilias phänomenale selbstgebackene Bündner Nusstorten sowie die gemeinsamen werkstättlichen Gipfelipausen und Musizierstunden werden in freudiger aber auch wehmütiger Erinnerung bleiben. Denn die Gitarre hätte nur halb so viel Wert ohne die zahlreichen Erinnerungen, die sich im vergangenen Jahr im Prozess der Entstehung durch das Schallloch in den Gitarrenkorpus eingeschlichen und eingenistet haben.

 

Herzlichen Dank

 

Ralph Stamm, Dezember 2008

 

 

Claudio Foletti (Zürich, Schweiz)

 

Zuerst möchte ich mich nochmals bei Werni und Cecilia von ganzem Herzen für alles bedanken. Es war eine schöne Zeit mit Euch und Eurer Familie in Tamins. Auch allen anderen Leuten, die ich in Tamins kennen gelernt habe, wünsche ich viel Spaß mit ihren Instrumenten - und alles Gute.

 

Ich kam nach Tamins mit leichten Vorkenntnissen. Einerseits weil ich vor vielen Jahren als Bassist in einer Band gespielt habe und wir damals auch schon an unseren Instrumenten herumgebastelt haben. Andererseits habe ich mich im Vorfeld des Kurses in diversen Büchern mit dem Thema befaßt.

 

Auch habe ich einen handwerklichen Beruf erlernt und Holz als Werkstoff war mir auch nicht fremd. Trotzdem habe ich sehr viel von Werni gelernt. Auch Sachen, die in keinen Büchern stehen. Und für diejenigen, die keinen handwerklichen Beruf erlernt haben und auch keine Bücher zum Thema Gitarrenbau gelesen haben, kann ich versichern, dass sie mit Wernis Hilfe und ein bißchen Geduld ein gutes Instrument bauen können. So, jetzt habe ich keine Zeit mehr um weiter zu schreiben, denn auf mich wartet meine selbstgebaute Western-Gitarre und will gespielt werden.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Claudio Foletti, Januar 2009

 

 

 

Rainer Krättli (Fesberg, Schweiz)

 

"Häsch Heiweh, Rainer?" So hat mich Cecila begrüßt, als ich einige Tage nach dem Gitarrenbaukurs nochmals in der Werkstatt war. Sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

Ich fühlte mich so wohl in der Werkstatt, mit all diesem Holz und dessen erdigen Gerüchen, mit den (unbekannten) Werkzeugen, mit dieser einzigartigen Atmosphäre, mit Werni, mit den vielen Leuten, die kamen und gingen. Werni hat mich vertrauensvoll angeleitet, war dann zur Stelle, wenn's brenzlig wurde, hat mich machen lassen, dass ich meine Wünsche und Ideen umsetzen konnte. Schon die ersten Schritte zur selbst gebauten Gitarre sind mir so selbstverständlich vorgekommen, dass plötzlich der Korpus bereits fertig war. Mit dem Aufsetzen des Halses wurde der Korpus zum Instrument und mir wurde bewusst, dass sich dieser wunderbare Prozess langsam aber sicher dem Ende zuneigt.

Eigentlich schade...

Selber schuld, wer die Familie Schär und dieses charaktervolle Haus nicht mal selbst besucht - ihr seid nämlich immer willkommen. So wie ich. Schön, darf ich das Erlebte und diese Eindrücke (und noch viel, viel mehr) mitnehmen. Und immer wieder zurückkehren.

 

Felsberg, im Februar 2009, Rainer Krättli

 

 

 

Barbara und Stephan Kollmer (Schermbeck, Deutschland)

 

Verteilt auf selbst gewählte Zeitabschnitte durften wir über fast ein ganzes Jahr zu Gast bei Werni und Cecilia sein, um unsere Gitarre zu bauen.

 

Wir erinnern uns noch genau an den Abend im September 2008 als wir gegen 20 Uhr in Tamins nach unserem Ziel suchend eine schmale Strasse hinauffuhren bis plötzlich eine leuchtende Gitarre an einer Hauswand uns signalisierte: hier ist es - das "classicguitar.haus". Die Begrüßung durch Werni und Cecilia war so herzlich, dass wir sofort wussten, das wird gut und es wurde supergut!

 

Werni ist zweifellos einer der perfektesten Lehrmeister. Man wünschte sich so etwas an öffentlichen Schulen. Mit hoher fachlicher Kompetenz im Gitarrenbau, unendlicher Kreativität sowie liebevoll passenden Worten und der sympathischsten Portion Witz und Ironie, die man sich vorstellen kann, führt er mit ruhiger Hand durch den Kurs. Die Zeit verrinnt wie im Flug. Hält man am Ende die perfekt klingende Gitarre in den Händen, ist man nicht sicher ob man sich freuen oder weinen soll.

Man weiß um das tolle Instrument, will aber nicht, dass alles schon vorbei ist. War es ein Traum? Was ist Realität? Es funkelt eine große Portion Magie in den Nervenzellen.

 

Lieber Dank geht unbedingt auch an Cecilia, die uns sowohl im Gitarrenbau hilfreich zur Seite stand, wie mit Bündner Spezialitäten am Mittagstisch verwöhnte. Cecilia und Werni sind ohne Übertreibung zwei wirklich tolle Menschen. Wir sind mehr als dankbar, mit ihnen über die Dauer des Kurses zusammen gewesen sein zu dürfen.

 

Liebe Cecilia, lieber Werni wir wünschen uns ganz fest, euch bald einmal wieder zu treffen. Ihr habt uns etwas gegeben, was mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist.

 

Barbara & Stephan Kollmer, Dezember 2009

 

 
 

 

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